Soziale Kontakte und…

Aktualisiert: 20. Mai 2021

…fehlende Umarmungen.


Verlängerung des Lockdowns. Schon wieder! Diese Terminschieberei ist lästig und mühsam noch dazu. Ausbildungstermine die verschoben werden müssen. Und im Moment gibt es noch viele passende Termine auf die „hingeschoben“ werden kann. Die Clubabende des Segelclubs könnten, solange es nicht zu einer weiteren Verlängerung des Lockdowns kommt („aus heutiger Sicht“) stattfinden. Das wäre sehr schön.


„Freunde sind unersetzlich.”

Und Umarmungen ebenfalls!


So manche Menschen...


hat man eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen. Auch nicht mehr gehört und schon gar nicht gelesen. Gut bei manchen ist es so, dass man sie nur über die monatlichen Abende sieht, oder eben über die wöchentlichen Kurse. Andere aber liest man doch normalerweise wenigstens hin und wieder per Mail, weil es halt irgendetwas zu besprechen gibt. Die erweiterten Freundinnen scheinen sich in eine Art Selbstisolation begeben zu haben. Zum Glück findet sich doch hin und wieder per Telefon der Weg zu einem Gespräch mit einer guten Freundin. Das dann schon mal 2-3 Stunden dauern kann. Unglaublich, aber wahr.

Dieses ständige zu Hause herumhocken lässt einen an manchen Tagen die Stimmung in den Keller verschieben. Trotz kommt auf und am liebsten würde man sich in Selbstmitleid baden. Weil halt alles so schlimm ist. Kein normales Einkaufen (ein i-Phone-Ladekabel wäre notwendig) ist möglich und wie gern würde man beim Lieblingswirten wieder mal ein Schnitzel mit Pommes essen!


Aber zum Glück...


dauern diese Momente nicht allzu lange an. Die Vernunft meldet sich und entgegnet den Emotionen: „Du kannst aber schon glücklich sein. So mancher hat weniger als du. Und hat es oft nicht halb so schön warm und kuschelig und trocken, hat warmes Essen, ein Einkommen und darf sich über Annehmlichkeiten wie Internet und Fernsehen freuen.“ Das ist dann der Punkt, wo man der Trotzköpfigkeit eine Absage erteilt und die Freude an die Oberfläche holt.


Freude über all das was man im Leben im Moment hat. Wenn man darüber nachdenkt kann das eine ganze Menge sein. Bis dato ist man selbst nicht an „C“ erkrankt und auch die Familie ist gesund. Welche Auswirkungen das Virus an einem selbst hätte, weiß man ja nicht. Aber man hält sich eben an die Vorgaben Abstand, MNS und Kontaktvermeidung. Denn man weiß ja nichts Genaues nicht und zu vieles wird diskutiert und informiert.


Ja, und so landet man wieder beim eingangs erwähnten Thema der mangelnden sozialen Kontakte, und so hofft man und freut sich bereits auf den einen Moment wo man die Freundinnen und alle die es wollen wieder so richtig herzlich umarmen und drücken kann.


Vorab eine herzliche, virtuelle Umarmung!

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