Von Energien und Authentizität.
- spurendeslebens

- 13. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Fühlen, spüren - Empathie, Verbindung - Authentizität und lesbarer werden
Vom Jahr der Schlange ins Jahr des Pferdes. Mondenergien, Sonnenstürme, energetische Tagesbeschreibungen. Wenn ich mir das manchmal so lese, bin ich nicht sicher, ob ich
das alles so wissen möchte.
Wie man es dreht und wendet, wir werden auf jeden Fall beeinflusst. Von Medien, von Nachrichten, von Menschen und ja auch von "überirdischen" Dingen, die uns nicht so alltäglich bewusst sind. Wir sind nun mal als Mensch Energie, können Energien wahrnehmen und spüren. Die einen mehr, die anderen weniger. Tja und ich bin ein sehr feinfühliger Mensch und empathisch noch dazu.
Wie spüre ich? Wie gehe ich damit um?
Nun für mich bedeutet das annehmen, fühlen und spüren, und akzeptieren. Ich habe gelernt, dass ich anders bin und gelernt bei mir zu bleiben und vor allem, und das ist das Wichtigste, authentisch zu sein.
Was bedeutet das? Fühle ich mich an einem Tag, meist am Morgen, schon unruhig und unrund und merke, oh, da ist heut wieder was im Gang, dann setze ich mich kurz auf den Boden, in meinen Meditationssitz und spüre einfach nur mal hin. Ich fühle was gerade da ist. 5-10 Minuten reichen da schon oft. Und dann nehme ich an, was da so los ist. Ich nehme bewusst war und akzeptiere für mich selbst, dass das heute wieder so ein Tag wird, wo ich halt unruhig sein werde, nicht ganz in meiner Mitte sein werde, ich mit Dingen wohl nicht so gelassen umgehen werde können, wie sonst. Soviel zu den Energien.
Das ist für mich annehmen und akzeptieren. Und damit werde ich authentisch. Ich spreche es dann auch laut aus. Für mich. Damit ich es selbst höre. Mag komisch klingen, aber wir Menschen hören uns ja auch selbst zu, nicht nur Anderen und unser Gehirn weiß ja nicht, dass ich es mir selbst laut sage. Mein Gehirn hört nur, was ich sage und weiß ja nicht, dass ich mir das selbst sage.
Und dann bleibe ich authentisch. Wartet eine besondere Aufgabe auf mich, dann sage ich mir, okay, das wirst du heute nicht so perfekt schaffen, wie vielleicht an einem anderen Tag, aber das ist in Ordnung. Heute ist es eben so. Dies drücke ich auch relativ klar (kommt auf das Gegenüber und/oder die Situation an) in Worten aus. Mir fällt immer wieder auf, dass die Kommunikation dann tiefer wird. Menschen spannenderweise Verständnis entwickeln und auch einmal nachfragen, wenn man sagt, heute ist nicht mein Tag, mir geht es nicht so gut. Es entsteht ein Miteinander, eine Art Verbindung und Empathie.

Verständnis und Empathie
Wir haben verlernt, manchmal auch nie gelernt uns auszudrücken. Tatsache ist aber, je "lesbarer" wir für Menschen, für unser Gegenüber sind, umso mehr kann Verbindung und Verständnis entstehen, und wir können unsere Empathie ent-wickeln. Denn die ist da. Wir Menschen brauchen und wollen Verbindung. Schon aus der Evolution heraus sind wir auf uns alleine gestellt nicht lebensfähig. Auch nicht emotional.
So ist es wichtig, dass wir in uns hineinspüren und uns selbst wahrnehmen. Wissen wie es uns gerade geht, und das ist noch viel wichtiger, Worte dafür finden. Für uns selbst und für andere Menschen. Dann werden wir Verständnis und Empathie empfangen und es kann Verbindung entstehen.
Allerdings muss (ja muss ;.)) jemand damit anfangen. Wenn sich niemand traut authentisch zu sein, dann leben wir in einer Art virtuellen Welt von KI geprägt. Aber wir sind Menschen die fühlen und spüren, reinste Energie und das sollten wir zulassen. Und wir Menschen haben es gern, wenn wir wissen was los und wir haben ein intuitives Gespür dafür, wenn Menschen "nicht echt" sind. Umso mehr fühlen wir uns von Menschen angezogen, die authentisch sind.
Wenn dir also wieder mal so ein Tag "passiert", versuche es. Setze dich hin, nimm wahr und fasse für dich selbst in Worte, dass heute nicht dein Tag ist. Kommuniziere das auch nach Außen. Sei authentisch.
Du wirst sehen, Menschen reagieren menschlich darauf. In jedem steckt Empathie, Verständnis, Fürsorge und im Grunde sind das die Dinge, die sich jeder Mensch für sich selbst wünscht. Also fange an!
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